Krall's publication, 1892, pp. 58-62


IV. Die Frage der Echtheit.

Als Schlusswort.

In den voranstehenden Capiteln habe ich das Denkmal als echt behandelt und ihm jene Sorgfalt zu Theil werden lassen, welche ihm als solchem gebühren würde. Denn von dem Momente an, da es sich zeigte, dass hier ein etruskischer Text vorliegt, war die ganz singuläre Bedeutung des Fundes gegeben. Es genügt, darauf hinzuweisen, dass die grösste bisher bekannte etruskische Inschrift, der Cippus von Perusia, etwa 125 Worte zählt, während der Agramer Text über 1200 Worte enthält.

Man wird zugeben, dass meine Lage dem Denkmale gegenüber eine schwierige war. Es handelte sich in erster Reihe darum, zum Zwecke der Entzifferung ein mir ferne liegendes Gebiet zu betreten. Auf dasselbe hätte ich kaum mich gewagt, wenn es sich nicht gezeigt hätte, dass im vorliegenden Falle die zu überwindenden Schwierigkeiten auf der paläographischen Seite lagen. Daneben musste noch mit einer anderen Möglichkeit gerechnet werden. Es konnte sich im Verlaufe der Untersuchung, sei es der materiellen der Binden, sei es der inneren des Textes, ergeben, dass wir es mit einer ungemein geschickten Fälschung zu thun haben, in welchem Falle die ganze mühselige Arbeit vergeblich gewesen wäre. Hier war die Erwägung massgebend, dass die 'Imponderabilien', der allgemeine Eindruck, den die Binden auf den Kenner machen, dahin geht, dass sie echt seien. Ich verweise auf die oben angeführten Mittheilungen von Brugsch, der Mumie und Binden zuerst einer wissenschaftlichen Prüfung unterzogen hat, und füge aus einer Zuschrift vom 15. Dezember 1891 noch Folgendes bei: 'Obwohl mehr als zwanzig Jahre seit meiner Bekanntschaft mit der Agramer Mumie verflossen sind, so kann ich doch heute noch mit aller Bestimmtheit behaupten, dass an eine Fälschung irgendwelcher Art nicht zu denken ist.' Wenn auf diesen zerfetzten, fleckigen, übelriechenden, verwahrlosten Binden mit der arg verwischten Schrift ein ägyptischer, hieratischer oder demotischer Text sich vorgefunden hätte, so würde Niemand ernstlich mit der Frage nach der Echtheit sich beschäftigt haben. Thatsählich sehen wir, dass die verschiedenen Forscher, welche das Denkmal desehen, über den Schriftcharakter in Zweifel waren, an der Echtheit des Denkmals jedoch nicht den gerinsten Zweifel gehegt haben.

Wenn daher im Nachfolgenden, gleichsam vom Standpunkte des Advocatus diaboli, die Echtheitsfrage so eingehend behandelt wird, so geschieht dies nicht, um Verdachtsmomente zu entkräften, welche von irgendwelcher Seite gegen die Echtheit des Denkmals vorgebracht worden wären, oder die sich im Verlaufe der archäologischen und naturwissenschaftlichen Untersuchung ergeben hätten. Auch die eingehende Prüfung des Textes, welche hervorragende Etruskologen demselben zu Theil werden liessen, ist nur zu Gunsten der Echtheit des Denkmals ausgefallen. Wenn sich dennoch der Zweifel regt, so liegt dies in dem Umstande, dass wir einem Unicum gegenüberstehen, dessen Existenz wir vorher für unmöglich gehalten hätten, und in der Unsicherheit, welche uns erfüllt, wenn wir genöthigt werden, eine Thatsache mit underen bisherigen Anschauungen zu vereinbaren, welche dieselbe auszuschliessen schienen.1

1 Dass vom historischen Standpunkte gegen das Vorkommen eines solchen Fragmentes eines etruskischen Ritualbuches innerhalb der von uns gezogenen Grenzen (S. 17ff.) nichts einzuwenden ist, dürfte jetzt allgemein anerkannt werden. Für die hohe Bedeutung, welche das Schriftwesen bei den Etruskern hatte, spricht auch der Umstand, dass sie ihre Götter und Fabelwesen mit Diptychon, Tintenfass und Schreibrohr darstellen (vgl. Gardthausen, Mastarna oder Servius Tullius, S. 23).

Aber neben den Imponderabilien hat sich im Verlaufe unserer Untersuchung eine Reihe von Thatsachen ergeben, welche für die Echtheitsfrage von grodder Wichtigkeit sind.2

2 Eine Reihe der wichtigsten Fälschungen älterer und neuerer Zeit ist in einem interessanten Aufsatze von J. Mähly in der Beilage der Nummer 111 der 'Münchener Allgemeinen Zeitung' von 14. Mai 1891 angeführt.

Es steht durch die naturwissenschaftliche Untersuchung fest, dass die Binden selbst altägyptisches Fabrikat3 sind, da sie ihrem Verhalten nach mit altägyptischen Binden identisch sind. Ferner ist die Tinte, mit welcher der Agramer Text geschrieben ist, mit den Tinten echter ägyptischer Papyrus und Leinwandstreifen identisch.

3 Da Aegypten die alte Welt mit Schreibmaterial versah, wäre es immerhin möglich, dass die Leinwandrolle nach Etrurien kam, dort beschrieben wurde und dann zufälligweise den Rückweg nach Aegypten fand. Doch scheint mir die oben vorgetragene Ansicht, dass die Rolle in Aegypten selbst beschrieben wurde, mehr Wahrscheinlich für sich zu haben.

Fassen wir nun die psychologische Seite der Frage ins Auge und fragen nach den Motiven, welche einen Fälscher geleitet haben könnten. Hier haben wir gleich zu constatiren, dass ein materieller Gewinn in diesem Falle unmöglich beabsichtigt sein konnte. Eine Million Pfund Sterling verlangte Shapira für seine Fragmente des Deuteronomion; hier sehen wir, dass die Mumie als Geschenk ins Agramer Museum gekommen. Aber man kann auch nicht annehmen, dass jener Michael v. Baric die Mumie um theueres Geld gekauft Hätte, da er ja keine Ahnung davon hatte, dass der Mumie ein besonderer Werth innewohne. Auf die Bedeutung der Binden hat ja Brugsch erst viel später aufmerksam gemacht. Man muss doch annehmen, dass ein Fälscher, der ein solches Kunststück vollbrachte, sich einen besseren Käufer ausgesucht hätte als jenen einfachen Touristen Michael v. Baric.

Auch die gewöhnliche Begleiterin einer Fälschung, die aufdringliche Reclame, vermissen wir in diesem Falle. Durch einen glücklichen Zufall ward Brugsch 1868/69 auf die Binden aufmerksam, aber auch von da an dauert es noch über zwei Decennien, bis das Dankmal allgemein zugänglich gemacht wird.

Nach dem Gesagten erscheint es ganz ausgeschlossen, als Triebfeder einer supponirten Fälschung materiellen Gewinn vorauszusetzen, und wir müssten nach anderen Motiven suchen. Es ist bekannt, dass Giacomo Leopardi in einem Anfalle böser Laune gegen seine gelehrten Kritiker auf die Idee kam, eine von ihm verfasste Erzählung im Stile des Trecento als in der Bibliothek eines alten Klosters gefunden auszugeben. 1 Ebenso liesse es sich denken, dass ein gelehter Fälscher, um irgendwelche Theorie zu beweisen oder um einer früher ausgesprochenen Ansicht zum Siege zu verhelfen, etwas Aehnliches versucht hätte. Doch haben sich für derartige Annahmen in unserem Falle keinerlei Anhaltspunkte ergeben.

Wir Müssten sonach voraussetzen, dass wir es mit einer gelehten Mystification zu thun haben, rein ausgeführt zu dem Zwecke, um später lebende Forscher zum Besten zu haben. Hier gestaltet sich die Untersuchung schon schwieriger, da wir uns den supponirten Fälscher beliebig scharfsinnig denken können. Immerhin wird es zweckdienlich sein, sich die Leistung eines solchen Fälschers zu vergegenwärtigen. Er müsste eine unbeschriebene, echt altägyptische, fleckenlose Leinwandrolle von über 3½ Meter Länge sich verschafft und diese mit einer Tinte beschrieben haben, welche mit den Tinten, wie sie auf altägyptischen Papyrus und Leinwandstreifen2 vorkommen, identisch ist. Geradezu räthselhaft erscheint es, wie es ihm zu gelungen sein sollte, der Schrift ein solches Aussehen von Verwitterung zu geben; er müsste denn nach Vollendung der Niederschrift mit grösster Behutsamkeit die oberen Partien der Schriftzüge ausradirt haben, ohne das Gewebe zu schädigen - denn auch unter dem Mikroskope haben wir keinerlei Schädigung des Gewebes erkennen können - er müsste es auch verstanden haben, durch schwächeres oder stärkeres Ausradiren einzelnen Partien den Anschein einer grösseren oder geringeren Verwischung zu geben.

1 Mi ricordo di averti mostrata una volta in Roma una mia traduzioncell, fatt sullo stile del trecento, con arcaismi a bella posta, per farla passare come antica. Ti dimandai se tu conoscevi qualche biblioteca di codici poco nota, dalla quale io potessi dire e fingere di aver copiata e tratta quella traduzioncella. Tu mi nominasti la biblioteca della Badia di Farfa. Vorrei ora che tu me ne dessi qualche notizia, cioè mi dicessi se in questa biblioteca vi sono codici, se è poco visitata, e qual è il suo preciso nome. Ma ti prego di non manifestare ad alcuno il motivo pel quale io ti fo questa domanda. Brief an Marchese Giuseppe Melchiorri vom 22. Jänner 1825 (Appendice all' Epistolario di Giacomo Leopardi von Prospero Viani, S. 86), vgl. auch S. 87, 89, 91.
2 Auch das Format der Rolle und der Columnen erinnert, wie wir oben (s. 20) gesehen haben, an Papyrusrollen ägyptischer Provenienz. Die Eigenthümlichkeit, die Ziffern mit rother Tinte zu schreiben (s. oben S. 22), können wir in ägyptischen Papyrus öfter beobachten, vgl. schon den hierartischen Papyrus im Louvre (Nr. 3326) aus der Regierung des Königs Thethmôsis (Brugsch, Thesaurus, V, S. 1079 ff.) und den hieratisch-demotische Texte, S. XVI und T. X-XVIII).

Der Fälscher müsste dann sein Werk zu einem grossen Theile selbst zerstört haben, die rolle zu Binden zerrissen, diese unter die Umhüllungsdecke einer echten Mumie prakticirt und dies Alles so geschickt eingerichtet haben, um einen solchen Kenner dieser Dinge wie Heinrich Brugsch täuschen zu können. Dabei müsste er so glücklich gewesen sein, gerade eine jener nicht gar häufigen Mumien aufzutreiben, welche, wie wir gesehen haben, durch ihre Vergoldung deutlich zeigt,3 dass sie der griechisch-römischen Zeit angehört. Sein Hauptwerk bliebe trotz alledem doch der Text selbst.

3 Wenn wir annehmen, dass die Mumie in einer Werkstätte präparirt wurde, welche mit einem vorwiegend oder aussliesslich fremden Kundenkreis, sagen wir in Alexandria ansässigen Griechen und Italikern, zu thun hatte, würde sich die, wie wir (oben S. 15 ff.) gesehen haben, wohl nur zufällige Verbindung dieser hellenistischen Mumie mit dem etruskischen Text leicht erklären.

Einen positiven Beweis der Echtheit könnte hier freilich erst die Entzifferung des Etruskischen liefern, indem es sich dann zeigen würde, ob unser Text neue Aufschlüsse über die etruskische Disciplin oder nur ein blosses Gemenge etruskischer Wörter und Endungen enthält. Ueberhaupt ist es misslich, den weitaus grössten etruskischen Text an den kleinen, zum grossen Theile nur Namen enthaltenden bisher bekannten Inschriften zu messen. Doch dürften auch hier einige Bemerkungen genügen.

Es liegt uns kein Buch der Wilden, kein aus den bekannten Inschriften zusammengestoppeltes Machwerk hier vor, sondern ein nach allen Seiten unsere Kenntniss ergänzender und erweiternder Text. Jeder, der sich mit dem Etruskischen näher beschäftigt, erkennt dies, und die Gutachten hervorragender Etruskologen, die diesem Text eingehend geprüft haben, beweisen es. Der Fälscher müsste nicht nur tiefe Studien auf dem Gebiete des Etruskischen gemacht haben, er müsste auch Entdeckungen vorweggenommen haben, die erst später gemacht sind, er müsste Inschriften gekannt haben, die erst später gefunden wurden. Denn selbst wenn man sich zu der Annahme versteigen wollte, dass diese beschriebenen Binden in der Zeit von 1848/49, wo die Mumie von Baric erworben wurde, bis 1868/69, wo Brugsch auf die Binden aufmerksam wurde, in einer ganz unerklärlichen Weise unter die Umhüllungsstücke der Mumie prekticirt worden sind, so bleibt doch als denkbar spätester Termin einer Fälschung das Jahr 1868.

Hier muss man sich den Bestand an etruskischen Texten und sicheren Ergebnissen auf diesem Gebiete vergegenwärtigen, über welchen etwa G. Conestabile oder, um ein näher liegendes Beispiel zu nennen, der böhmische Dichter J. Kollár verfügte, der in seinem posthumen, 1853 in Wien erscheinenden Werke 'Staroitalia Slavjanká' das Etruskische für eine slavische Sprache erklärt hatte. Aber selbst Fabretti kennt in seinem 1867 erschienenen Corpus die Bedeutung von cealxus als Zahlwort noch nicht. Er kannte es überhaupt nur aus einer einzigen Stelle, welche er also wiedergab: cealx:s (Nr. 2108). Die Bedeutung von cealxus wurde erst später von Taylor und Deecke festgestellt. Und da sollte der Fälscher die Gruppe eslem cealxus, welche sich auch in den inzwischen erschienenen Texten nicht nachweisen lässt, erdacht haben! Aehnlich steht es mir einer anderen Zahlengruppe, welche, wie bemerkt, für mich der Ausgangspunkt der Lesung des Textes wurde, mit eslem zathrumis, welched sich erst in einer von Gamurrini 1880 herausgegebenen Inschrift von Polimartium findet, von dem Herausgeber eslen | athrum:s wiedergegeben wurde, bis Deecke (G. G. A. 1880, S. 1440) das Richtige fand.

Derartige Fälle liessen sich leicht vermehren; ich führe noch einige aus der 1882 publicirten Inschrift von Vetulonia (Magliano) an,1 welche ihrerseits dadurch den an ihrer Authenticität geäusserten Zweifeln gegenüber gesichert wird.

II 9
IV 17
IV 4
VII 8
VII 20
svec.an.cs'.mene
svec.an.cs'.mele.thun
sv[ec.an]cs'.mele.thun
cepen.tutin
murin
 
Magliano in.ecs.mene

Magliano cepen.tuthiu
Magliano murinas'ie

Für die Endung vgl. cexasie App. 802 = P 418, clenaras'i F. 1915.
1 Auf einige andere hieher gehörige Fälle hat W. Deecke aufmerksam gemacht, welche in den Noten zum Index mitgetheilt sind. Vgl. vor Allem unter vacl, mlax.

Wie sollte ein Fälscher aus Millionen von möglichen Buchstabencombinationen gerade auf diese sonst nicht nachweisbaren Uebereinstimmungen mit einem viel später entdeckten Denkmale verfallen sein! Man müsste nur annehmen, dass ihm Inschriften zur Verfügung standen, welche noch heutigen Tages verborgen sind. Aber da wäre es doch sehr merkwürdig, wenn jener anonyme Gelehrte keine andere Gelegenheit gefunden haben sollte, seine Entdeckungen auf dem Gebiete des Etruskischen mitzutheilen, als durch Fälschung der Leinwandrolle, welche jetzt die Hauptzierde der Agramer Sammlung bildet. Und man bedenke doch, dass er das ganze müselige Werk rein dem Zufalle überlassen haben müsste. Denn ein Zufall war es, dass Brugsch 1868/69 nach Agram kam und auf die Binden aufmerksam wurde.

Ich bin mit meinen Ausführungen zu Ende. So lange es nicht gelingt, einen Mann nachzuweisen, der auf dem Boden ägyptischer Alterthumskunde, etruskischer Sprachforschung und Paläographie in gleicher Weise zu Hause war, und dem man eine Fälschung zutrauen könnte, werde ich die Annahme einer Fälschung als nicht mehr discutabel ansehen.

Die Räthsel, welche uns dieses Denkmal aufgibt, dürften nicht so bald gelöst werden; ich glaube meine Pflicht demselben gegenüber gethan zu haben, wenn es mir gelungen ist, den Thatbestand klarzulegen und das Material in möglichst gesichteter Form den Freunden etruskischer Studien zur näheren Prüfung vorzulegen.1

1 Seit meiner ersten Mittheilung in dem Anzeiger der philosophisch-historischen Classe dieser Akademie, Jahrgang 1892, S. 1 und ff., sind eine Reihe von Aeusserungen über den Gegenstand erschienen, von denen ich folgende anführe:
G. Ebers, Etruskisches aus Aegypten, Beilage zur 'Münchener Allgemeinen Zeitung" vom 7. Jänner 1892.
M. Bréal, Découverte d'un monument étrusque, Vortrag, gehalten am 18. März 1892 in der Académie des Inscriptions et Belles-Lettres in Paris (vgl. Journal officiel vom 20. März 1892 und Revue critique d'Histoire et de Littérature vom 28. März 1892).
E. Lattes, Il nuovo testo etrusco scritto sopra le fascie di una mummia egiziana del Museo di Agram (Rendiconti del R. Istituto Lombardo, Serie II, Vol. XXV, Fasc. VII, p. 508-510).
Vgl. ausserdem The Academy, 6. Februar 1892, S. 138 (The new etruscan inscription von R. Brown) und Revue critique vom 21. März 1892 (Bemerkungen von Salomon Reinach).

Indem ich diese Arbeit abschliesse, gereicht es mir zur angenhmen Pflicht, auch allen jenen Wiener Freunden und Collegen, welche das Werden derselben mit werkthätigem Interesse verfolgt haben, und unter diesen speciell E. Bormann, dem die Denkmale des römischen Etrurien so vertraut sind, meinen Dank auszusprechen.


Verzeichniss der Abkürzungen.
F. =
Gl. =
P. S. T. =
App. =
Etr. Fo. =
Rh. M. =
Ariodante Fabretti, Corpus Inscriptionum Italicarum, Turin 1867.
Glossarium Italicum (als Anhang des Corpus von Fabretti).
Primo, Secundo, Terzo Supplemento zum Corpus von Fabretti, 1872, 1874, 1878.
Fr. Gamurrini, Appendice zum Corpus von Fabretti, 1880.
W. Deecke, Etruskische Forschungen, I-VII, 1875-1883.
Rheinisches Museum, wo im XXXIX. Bande der Neuen Folge (S. 140 ff.) ein Aufsatz von Deecke über die Bleitafel von Magliano enthalten ist.

V. Materielle Untersuchung der Agramer Mumienbinden, pp. 63-70

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